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Erfolgreiche Crowdfinanzierung

Interview mit WvM Immobilien

Foto-Herr-Knoll

Ein Schritt in die Zukunft

Die WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH (WvM) weist seit 24 Jahren aktive Projektentwicklertätig auf: Anfang August 2016 startete das erste gemeinsame Projekt mit Exporo.de. Der größte inhabergeführte Entwickler für Wohnimmobilien in Köln und das Exporo-Team haben die Finanzierung für das Investment “Zülpicher Straße” erfolgreich umgesetzt. 774.299 Euro investierten Anleger für die Sanierung und den Umbau eines mehrgeschossigen Mehrfamilienhauses im angesagten Stadtteil Köln-Sülz. Allein in den vergangenen drei Monaten beurkundete das Unternehmen in diesem Projekt insgesamt 22 Wohnungen mit einem Verkaufsvolumen von rund 8,23 Mio. Euro.

Mit dem Geschäftsführer, Herrn Koll, sprach Exporo über den Erfolg des bereits zweiten erfolgreich platzierten Projekts “Raderberger Straße” und die Crowdfinanzierung für Immobilienprojekte.

Warum als Projektentwickler eine Crowdinvesting-Kampagne starten?

Exporo: Herr Koll, herzlichen Glückwunsch zum Erreichen des Finanzierungsziels von 864.425 EUR in der Rekordzeit von nur 3,5 Stunden für das Projekt “Radeberger Straße”. Welche Argumente haben Sie dazu bewogen, als Projektentwickler eine Immobilien-Crowdinvesting Kampagne zu starten?

Martin Koll: Mit einer Eigenkapitalquote von 31,0 Prozent (31.12.2015) ist die WvM ein sehr solides und eigenkapitalstarkes Unternehmen. Vor dem Hintergrund des positiven Marktumfeldes in der Immobilienbranche verfolgen wir eine Wachstumsstrategie. Bedingt durch behördliche Auflagen dauert die Planungsvorlaufzeit vom Grundstücksankauf bis Baubeginn immer länger. Daher ist unser Eigenkapital in den Projekten lange gebunden. Ein Teil dieses Eigenkapitals holen wir uns über das Crowdinvesting zurück, um neue Projekte realisieren zu können und unterstützen damit unser Wachstum.

Der aus unserer Sicht große Vorteil des Crowdinvestings besteht darin, dass wir das Funding-Kapital punktuell dort einsetzen können, wo es benötigt wird - nämlich im Projekt. Somit ist neben einer klaren Zuordnung die Realisierung einer kurzen und damit zinsgünstigen Laufzeit möglich.

Der aus unserer Sicht große Vorteil des Crowdinvestings besteht darin, dass wir das Funding-Kapital punktuell dort einsetzen können, wo es benötigt wird - nämlich im Projekt. Somit ist neben einer klaren Zuordnung, die Realisierung einer kurzen und damit zinsgünstigen Laufzeit möglich. Zudem passt diese Investmentform sehr gut zur WvM, denn wir sind ein digital aufgestelltes Unternehmen und Crowdinvesting ist ein aufstrebendes, digitales Instrument. Nicht zu verachten ist auch die Reichweite von Exporo. Wir nutzen diese auch als Marketingstrategie, um unseren Namen, der hier in der Region bereits sehr bekannt ist, in weitere Regionen zu transportieren.

Welches Feedback haben Sie erhalten?

Exporo: Wie hat Ihr berufliches Umfeld, Ihre Partner und Kunden, auf die beiden Crowdfinanzierungen für "Zülpicher Straße" und "Raderberger Straße" reagiert, welches Feedback haben Sie erhalten?

Martin Koll: Wir haben ausnahmslos positives Feedback erhalten. Unsere Partner und Kunden, die uns seit vielen Jahren als erfolgreiches und beständiges Unternehmen kennen und schätzen gelernt haben, stellen uns über Crowdinvesting Geld zur Verfügung und erwirtschaften dadurch für sich eine sichere und attraktive Rendite. Vertrauen ist das beste Feedback.

Was sollten Projektentwickler bei ihrer Bewerbung beachten?

Exporo: Stellen Sie sich vor, Sie werden von anderen Projektentwicklern zum Thema Crowdinvesting befragt: Welche Tipps würden Sie ihnen für eine mögliche eigene Crowdfinanzierung geben?

Martin Koll: Wir sind tatsächlich schon von anderen Projektentwicklern angesprochen worden. Unser Tipp lautet: Der Projektentwickler muss bereit sein, seine Zahlen gegenüber der Öffentlichkeit transparent zu machen und er muss in der Lage sein, umfangreiche Unterlagen in professionell aufbereiteter Form abliefern zu können.

Immobilienprojekt-Finanzierung: Wie sieht die Zukunft aus?

Exporo: Wie sehen Sie die Zukunft der Immobilienprojekt-Finanzierung? Welchen Stellenwert, denken Sie, wird Crowdfinanzierung auf längere Sicht dabei haben?

Martin Koll: In Zukunft bleibt auch weiterhin die Bankfinanzierung an erster Stelle. Diese kann sinnvoll durch Crowdinvesting ergänzt werden. Die professionelle Abwicklung im Rahmen der Makler- und Bauträgerverordnung durch die projektfinanzierenden Banken wissen wir sehr zu schätzen. Die Bankfinanzierung ist gegenüber dem Crowdinvesting deutlich zinsgünstiger. Die gute Mischung aus Bankfinanzierung, Eigenkapital und Crowdinvesting stellt für uns eine sinnvolle Strategie dar.

Wohnungsmarkt Trends 2017

Exporo: Welche Trends sehen Sie aktuell im Wohnungsmarkt?

Martin Koll: Die beiden Schlagworte „Singularisierung“ und „Schwarmstädte“ beschreiben am besten die Trends des Wohnungsmarkts. Einerseits steigt die Zahl der Single-Haushalte und andererseits zieht es immer mehr Menschen in die florierenden Wirtschaftsmetropolen. Die WvM investiert vor allem in Schwarmstädte wie Köln, Berlin und Düsseldorf. Wir gehen von einem weiterhin hohen Bedarf an Wohnraum und der damit verbundenen hohen Nachfrage aus.

Das Angebot an Baugrundstücken bleibt insbesondere in Köln und Düsseldorf weiterhin gering. Gleichzeitig werden Baugenehmigungsverfahren immer komplizierter und langwieriger. Daher werden aus unserer Sicht die Preise weiter steigen. Wir gehen davon aus, dass Wohnungssuchende zukünftig kompaktere Wohnungen mit einer höheren Flächeneffizienz suchen werden.

Exporo: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Koll!


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Quellen: