Geldanlage und Finanzen im März
Richtig mit Kursverlusten umgehen
Viele Aktien und Indizes haben aktuell an Wert verloren und es geht unruhig an der Börse zu. Gründe sind z. B. die aktuelle Politik in den USA mit wiederkehrenden Zollandrohungen, eine befürchtete Rezession und das angekündigte Milliardenpaket für Militär und Infrastruktur in Deutschland. Wie Anleger jetzt reagieren sollten und warum eine breite Streuung weiterhin essentiell für eine langfristig positive Portfolio-Performance ist, lesen Sie im Artikel zu den fallenden Kursen bei Finanztip.
Bitcoin-Reserve in den USA lässt Kryptowert sinken
US-Präsident Donald Trump hat per Executive Order die Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve angeordnet. Der Markt reagierte jedoch mit Wertverlusten, da die Umsetzung der Bitcoin-Reservice hinter den Erwartungen des Marktes zurückblieb – denn die USA werden nicht aktiv Bitcoin kaufen, sondern lediglich die im Rahmen von straf- oder zivilrechtlichen Einziehungsverfahren beschlagnahmten Bitcoin halten. Welche Folgen die Bitcoin-Reserve haben kann, beleuchtet die WirtschaftsWoche.
Das bedeuten neue Staatsschulden
Die Ankündigung eines neuen, milliardenschweren Finanzpakets von CDU und SPD führte kürzlich zu einem Renditeanstieg der deutschen Bundesanleihe, was bedeutet, dass es für die Bundesrepublik teuer wird, die Staatsschulden zu finanzieren. Zu den Käufern der neuen Staatsanleihen könnten Versicherer, Banken oder Staatsfonds wie Singapur zählen. Die steigenden Renditen von Bundesanleihen können auch höhere Bauzinsen zur Folge haben und auch die Inflation könnte dadurch wieder anziehen. Zu den positiven Effekten gehört eine Belebung der Wirtschaft und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die vollständige Analyse zur Neuverschuldung Deutschlands lesen Sie auf Tagesschau.de.
Aktuelles zu erneuerbaren Energien im März
Marktpotenzial von Wasserstoff
Laut einer Umfrage des Instituts für Innovation und Technik (iit) sehen 70 Prozent der Fachleute in Deutschland ein großes oder sehr großes Marktpotenzial für Wasserstofftechnologien. Insgesamt 531 Stakeholder bewerteten dabei die aktuelle Entwicklung der Wasserstoffbranche. Trotz unzureichender Rahmenbedingungen zeigt der Wasserstoff-Sentiment-Index 2025 ein deutliches Wachstumspotenzial. Schwierige Rahmenbedingungen gäbe es aktuell besonders im Bereich Finanzierung und Investitionsbedingungen. Mehr zum Marktpotenzial von Wasserstoff finden Sie auf Erneuerbareenergien.de.
Rekordniveau bei Strom aus erneuerbaren Energien
Im vergangenen Jahr erreichte die Stromversorgung aus erneuerbaren Energien In Deutschland einen neuen Rekord-Anteil: 59,4 % des Stroms stammte aus regenerativen Energiequellen, allen voran Windkraft (31,5 %) und Photovoltaik (13,8 %). Der Anteil von Kohle an der Stromproduktion sank auf einen Tiefststand von 22,5 %. Wie viele Kilowattstunden Strom die einzelnen Energieträger lieferten und wie der Anteil von Biogas und Erdgas aussieht, lesen Sie im Artikel zu erneuerbaren Energien beim ZDF.
Aus Abwasser Energien gewinnen
Ein Startup hat ein System aus Wärmetauschern entwickelt, mit dem sich alle Formen von Abwasser nutzen lassen, um daraus Wärme zu gewinnen. Dadurch, dass Abwasser eine höhere Temperatur hat als die Umgebungsluft, ist der Wärmegewinnungsvorgang zudem einfacher als bei einer herkömmlichen Wärmepumpe. Wie dieses System auch für größere Wohnanlagen genutzt werden kann und wie solche grünen Projekte besser gefördert werden können, erfahren Sie im Artikel zu Abwasser als Wärmequelle beim Handelsblatt.
Immobilientrends im März
So steht es um die Digitalisierung in der Immobilienbranche
Laut Digital Real Estate Index ist der Digitalisierungsgrad der Immobilienwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das liegt zum einen daran, dass jedes fünfte Unternehmen weniger in Digitalisierung investiert, zum anderen nehmen die befragten Fach- und Führungskräfte eine zunehmende Stagnation wahr. Gründe für den fehlenden Fortschritt sind u. a. Herausforderungen wie mangelnde Datenqualität, Integrationshürden oder die Investitionskosten. Dennoch bleibt vernetzte Gebäudetechnik ein wichtiger Trend, der weiterhin Entwicklungspotenzial hat. Wie viele der befragten Unternehmen KI einsetzen und weitere Hintergründe zur Digitalisierung der Immobilienbranche liefert Haufe.
Die Zeichen am Immobilienmarkt deuten auf Erholung
Mehr Transaktionen und steigende Preise sind ein Indikator, dass sich eine positive Trendwende am Immobilienmarkt vollzieht. Das letzte Quartal 2024 brachte das höchste Transaktionsvolumen seit den Zinserhöhungen 2022 mit sich. Besonders der Logistikbereich konnte hinzugewinnen. Wie Investoren vom Wandel am Immobilienmarkt profitieren können, beleuchtet das Private Banking Magazine.
So kann Wohnraum wieder bezahlbar werden
Nach wie vor gibt es in Deutschland zu wenig erschwinglichen Wohnraum, gerade in Ballungszentren, und die Wohnungsbauziele werden auch in diesem Jahr nicht erreicht werden. Ein Hebel ist eine Optimierung der Mietpreisbremse, die v. a. bei Neuvermietungen nicht ausreichend funktioniert. So seien z. B. in Berlin 90 % der Neuvermietungen über 10 % teurer, als es der Mietspiegel vorsieht. Welche weiteren Lösungsansätze es gibt, um Wohnraum langfristig wieder bezahlbarer zu machen, schreibt SPIEGEL online.