Geldanlage und Finanzen im Januar
Was 2026 an der Börse zu erwarten ist
Der DAX hat ein Rekordjahr hinter sich, das beste seit 2019. Insgesamt war das Börsenjahr 2025 von vielen Schwankungen geprägt. Das dürfte auch für 2026 zu erwarten sein, bei gleichzeitigen Chancen auf Kursgewinne. Aktuell wird zudem von weiteren Zinssenkungen ausgegangen, was die Liquidität an den Märkten weiter erhöhen würde. Als potenzielles Risiko identifizieren Analysten den KI-Boom. Was darüber hinaus für 2026 noch an den Märkten zu erwarten ist, beleuchtet die Tagesschau.
Deutsche Verbraucher legen im europäischen Vergleich konservativer an
Der Jahresbericht zur Kapitalmarktunion der Vereinigung für Finanzmärkte in Europa (AFME) hat ergeben, dass Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland ihr Geld eher konservativ bei ihren Banken lagern, statt Kapital am Finanzmarkt anzulegen oder aufzunehmen. Das in Aktien, Fonds, Anleihen oder Versicherungsprodukten angelegte Geld entspricht 103 % der jährlichen Wirtschaftsleistung. Zum Vergleich: In Dänemark beträgt das so angelegte Vermögen 194 % des dortigen BIP, in den Niederlanden 164 %. Wie die AFME für die Zahl der Börsengänge in 2025 bewertet und warum die EU mehr investieren sollte, können Sie bei SPIEGEL online nachlesen.
Woher der Goldrausch kommt
2025 ist der Goldpreis um rund zwei Drittel gestiegen. Ein Grund dafür sind die vielen politischen Krisen und Entscheidungen, die zurzeit die Welt bewegen – von der Handelspolitik der USA bis zum Ukrainekrieg und den Ereignissen im Nahen Osten. Viele Staaten möchten sich zudem unabhängiger vom US-Dollar machen und tauschen Geld- gegen Goldreserven aus. Auch der steigende Goldpreis war für viele Anleger ein Kaufsignal. Wie sich der Goldpreis in 2026 und darüber hinaus entwickeln kann, berichtet die Tagesschau.
Aktuelles zu erneuerbaren Energien im Januar
Diese energiepolitischen Trends sind für 2026 zu erwarten
Vier Experten aus dem Fraunhofer-Exzellenzcluster „Integrierte Energiesysteme“ CINES geben einen Einblick, welche Energietrends das Jahr 2026 bestimmen werden. Zu erwarten sind Fortschritte im Bereich Leistungselektronik, die wichtig für ein stabiles System aus 100 % erneuerbaren Energien ist, Impulse, um die Dekarbonisierung voranzubringen oder die Digitalisierung des Energiesystems. Den Überblick zu Energietrends für 2026 finden Sie direkt beim Fraunhofer Institut.
Chancen für Speicher in 2026
Neue gesetzliche Regelungen, wie z. B. steuerliche Vereinfachungen, könnten 2026 für einen massiven Zubau im Speichersegment sorgen. Das Potenzial ist groß: Es gibt rund 10.000 Anfragen für den Netzanschluss großer Batteriespeicher. Würden diese alle realisiert, könnten die Speicher 611 Gigawatt Strom zwischenspeichern. Der Zubau von Speichern bietet viele Vorteile, von der Sicherung der Netzstabilität bis zur gezielten Einspeisung bei negativen Strompreisen. Welche gesetzlichen Regelungen zu beachten sind und welche Chancen 2026 konkret für Speicherlösungen bietet, schreibt ErneuerbareEnergien.de.
Smart-Meter-Rollout in 20 % der Pflichtfälle erfolgt
Der Rollout intelligenter Messsysteme hat die gesetzliche Quote für 20 % der Pflichteinbaufälle im vergangenen Jahr erreicht. Insgesamt kommt der Ausbau in Deutschland jedoch weiterhin nur langsam voran – erst bei 3,8 % aller Messlokationen werden Smart Meter eingesetzt, bundesweit gibt es rund 54 Mio. davon. Bei kleineren Messstellenbetreibern ist die Einbauquote bislang am niedrigsten. Mehr zum Fortschritt des Smart-Meter-Rollouts lesen Sie beim PV Magazine.
Immobilientrends im Januar
Impulse für den Wohnungsmarkt in 2026
Das Handelsblatt analysiert, welche großen Vorhaben das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in 2026 erwarten. So steht z. B. die gesetzliche Ausgestaltung für den Gebäudetyp E an. Auch eine Novelle des Baugesetzbuches steht an, die z. B. den Vorrang von Wohnungsbau in Märkten mit hohem Bedarf und eine Vereinheitlichung der Fristen für Behörden regeln soll. Welche Bauthemen darüber hinaus 2026 auf Bundesebene anstehen, lesen Sie beim Handelsblatt.
Gesetze und Steuern: Das ändert sich 2026 für die Immobilienbranche
In 2026 treten einige neue Gesetze in Kraft bzw. stehen vor dem Gesetzesbeschluss, die den Immobilienmarkt beeinflussen werden. Dazu gehört, dass die Gasspeicherumlage abgeschafft wird, das Heizungsgesetz angepasst wird, das Mietrecht weiter verschärft werden könnte und mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau eingeplant wird. Die vollständige Übersicht der neuen Gesetze und Änderungen für die Immobilienbranche hat Haufe.
Bauzinsen: Prognose für 2026
Im Jahr 2025 gab es wenig Stabilität bei den Bauzinsen – wie könnte es 2026 weitergehen? In der Berliner Morgenpost geben Experten ihre Bauzinsprognose für das neue Jahr ab. Insgesamt werden ein moderater Zinssatz und mehr Stabilität erwartet. Vorangetrieben werde die Seitwärtsbewegung durch zunehmende Staatsverschuldungen, z. B. durch den hohen Finanzierungsbedarf des Bundeshaushalts. Der EZB-Einfluss auf den Bauzins bleibe allerdings gering. Wie sich der Bauzins in 2026 konkret entwickeln kann und welche weiteren Faktoren diesen beeinflussen, berichtet die Berliner Morgenpost.




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