Die Grafik zeigt Schienenverkehr als Projekt für potenzielle Investments in Infrastruktur.
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Infrastruktur Investments zur Portfoliodiversifizierung

Anlagen in Infrastruktur als Investition in die Zukunft

Eisenbahnnetz, Sendemast, Abwasserleitung – Infrastruktur umgibt uns tagtäglich und bietet Privatanlegern und institutionellen Investoren viele Möglichkeiten, Geld in finanziell und wirtschaftlich bedeutende Projekte anzulegen. Aber was gehört alles zur Infrastruktur? Und stimmt es, dass Investoren in Infrastruktur langfristige und prognostizierbare Cashflows erwarten können? Wir erklären Vorteile und Risiken von Infrastruktur Investments und erläutern, wie und in welche Infrastrukturprojekte Anleger investieren können.
  • Infrastrukturprojekte: Für Anleger lohnt sich vor allem die Investition in technische Infrastruktur. Dazu gehören Projekte der Bereiche Transport und Verkehr, öffentliche Versorgung wie Abwasser und Strom, Kommunikation oder erneuerbare Energien.
  • Vorteile: Die Branche der Infrastruktur gilt als besonders robust, da aufgrund des Bevölkerungswachstums u. a. ein höheres Verkehrsaufkommen und mehr Wasserverbrauch anzunehmen sind. Daher sind auch in Zeiten von Inflation verlässliche Renditen und regelmäßige Cashflows zu erwarten.
  • Risiken: Wie bei jeder Investition besteht auch bei Anlagen in Infrastruktur Risiken wie Misskalkulation im Unternehmen. Der Sektor Infrastruktur und damit auch die Investments sind stärker abhängig von politischen Entscheidungen und dem Zinsumfeld.
  • Antreiber von Infrastruktur Investments: Neben dem Bevölkerungswachstum, der mitunter hohe Investitionen in technische und soziale Infrastruktur verlangt, treibt vor allem der Klimawandel das Investment in Infrastrukturprojekte wie den Ausbau von Windenergie an.
  • Infrastrukturprojekte: Für Anleger lohnt sich vor allem die Investition in technische Infrastruktur. Dazu gehören Projekte der Bereiche Transport und Verkehr, öffentliche Versorgung wie Abwasser und Strom, Kommunikation oder erneuerbare Energien.
  • Vorteile: Die Branche der Infrastruktur gilt als besonders robust, da aufgrund des Bevölkerungswachstums u. a. ein höheres Verkehrsaufkommen und mehr Wasserverbrauch anzunehmen sind. Daher sind auch in Zeiten von Inflation verlässliche Renditen und regelmäßige Cashflows zu erwarten.
  • Risiken: Wie bei jeder Investition besteht auch bei Anlagen in Infrastruktur Risiken wie Misskalkulation im Unternehmen. Der Sektor Infrastruktur und damit auch die Investments sind stärker abhängig von politischen Entscheidungen und dem Zinsumfeld.
  • Antreiber von Infrastruktur Investments: Neben dem Bevölkerungswachstum, der mitunter hohe Investitionen in technische und soziale Infrastruktur verlangt, treibt vor allem der Klimawandel das Investment in Infrastrukturprojekte wie den Ausbau von Windenergie an.

Was sind Infrastruktur Investments?

Mit Infrastruktur Investments ist die Finanzierung von Projekten gemeint, welche dem Aufbau, der Sanierung oder Instandhaltung von Objekten der Infrastruktur dienen. Anleger haben die Möglichkeit Infrastrukturprojekte in Bereichen wie Transport, öffentliche Versorgung, Kommunikation, erneuerbare Energien oder soziale Infrastruktur zu investieren.

Der Sektor Infrastruktur ist breit und vielschichtig und hat den Zweck, die Gesellschaft wirtschaftlich sowie sozial aufrechtzuerhalten. Eine funktionierende Infrastruktur ist die Grundlage dafür, dass sich Unternehmen und Privatleute überhaupt an einem Ort niederlassen. Der Sektor lässt sich grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilen: in soziale und technische Infrastruktur. Zu ersterem gehören vor allem Gesundheits- und Bildungseinrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen, aber auch kulturelle Einrichtungen wie Museen, Theater und Sportplätze. Da öffentliche Träger viele Einrichtungen der sozialen Infrastruktur finanzieren, liegt der Fokus von Privatanlegern und institutionellen Investoren eher auf Projekten der technischen Infrastruktur.

In welche Projekte der technischen Infrastruktur kann man investieren?

Investments in die technische Infrastruktur umfassen bspw. Strom- und Datennetze, Gaspipelines, Wasserleitungen, Schienen- und Straßennetze. Aber auch in den Ausbau von erneuerbaren Energien wie z. B. in Windparks oder Windenergie zu investieren gehört dazu. Solche Infrastrukturen sind in jeder Marktlage unverzichtbar, denn sie gewährleisten die Funktion der Wirtschaft und halten die Gesellschaft aufrecht.

Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besteht kontinuierlich Bedarf an der grundlegenden Versorgung mit Wasser und Energie. Außerdem nutzen Verbraucher auch Flughäfen, Eisenbahnen und Telekommunikationsnetze trotz Inflation weiterhin regelmäßig. 

Transport und Verkehr

Zum Bereich Transport und Verkehr zählen alle Systeme und Anlagen, welche der Fortbewegung dienen und Handel sowie gute Vernetzung ermöglichen – ob Autobahnen, Schienen- und Straßennetze, Bahnhöfe, Flughäfen, Brücken oder auch Schifffahrtshäfen. Die Planung, Entwicklung und Umsetzung vieler solcher Projekte obliegt häufig privatwirtschaftlichen Firmen und Infrastrukturunternehmen: Bei Autobahnen z. B. springen oftmals private Unternehmen als Betreiber ein. Im Gegenzug für die Investitionen können sie dann Vergütungen in Form von Maut-Gebühren erhalten. In Deutschland existieren bisher nur vereinzelt Infrastrukturprojekte aus dem Bereich Transport und Verkehr als privatwirtschaftliches Betreibermodell. Auch Flughäfen werden zunehmend durch private Investitionen finanziert. 

Telekommunikation

Tele-, digitale oder mobile Kommunikationsnetze – zur technischen Infrastruktur gehört zudem das Feld der Kommunikation, auch genannt „digitale Infrastruktur”. Oft realisieren private Infrastrukturunternehmen Projekte im Sektor der Festnetzleitungen, Mobilfunk- oder Glasfasernetze: Wird ein neuer Mobilfunkmast benötigt oder soll Glasfasernetz ausgelegt werden, so sind dafür Unternehmen wie z. B. die Deutsche Telekom oder Vodafone verantwortlich, was vertraglich mit dem Bund vereinbart ist. Der Staat beteiligt sich zwar teilweise mit Förderprogrammen daran, die Netze auf modernstem Stand zu halten und den Netzausbau voranzutreiben, trotzdem tragen vor allem private Investoren mit hohen Investments dazu bei. 

Öffentliche Versorgung

Ein weiterer Sektor der technischen Infrastruktur ist die öffentliche Versorgung, zu der insbesondere der Trinkwasserzugang, ein stabiles Stromnetz und die Wärmeversorgung gehören. Anlagen und Dienstleistungen im Sinne der Abwasserleitung und Müllentsorgung sind ebenfalls Teil der öffentlichen Versorgung. In einigen Städten ist die Wasserversorgung in privater oder teilprivatisierter Hand. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Infrastrukturunternehmen, die sich z. B. auf die Bereitstellung von Trinkwasser spezialisiert haben oder die Sanierung von Anlagen übernehmen. Im Gegenzug für die Leistung bekommen die Unternehmen entweder unmittelbar Gebühren von Verbrauchern oder die Stadt bezahlt sie.

Der öffentlichen Versorgung zugehörig ist außerdem der gesamte Bereich der Öl- und Gasgewinnung sowie der Ausbau von erneuerbaren Energien in Form von Solar- und Photovoltaikanlagen oder Windparks.

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Was treibt das Investment in Infrastruktur an?

Die Zahl und das Volumen von Projekten der Infrastruktur wächst und damit auch der Bedarf an Infrastruktur Investments durch institutionelle Investoren oder Privatanleger. Aber nicht nur der zunehmende Bedarf treibt die Investition in Infrastruktur voran, sondern auch der Klimaschutz und parallel immense staatliche Förderprogramme:

  • Bevölkerungswachstum: Die globale Bevölkerung wächst immer weiter, wird immer älter und Ballungsgebiete werden stetig größer. Das stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen und macht langfristig hohe Investitionen in den Ausbau neuer Infrastruktur notwendig. Für Anleger bedeutet dies: vielfältige Chancen auf rentable Investments.
  • Regierung: Mit staatlichen Investitions- und Förderprogrammen wollen Regierung und Politik Rahmenbedingungen für den nachhaltigen Wandel der Infrastruktur schaffen und ihn vorantreiben: So hat z. B. die EU den Green Deal verabschiedet1, die USA wollen mehr als 2 Billionen US-Dollar in Infrastruktur investieren2, und auch China plant, bis 2060 klimaneutral zu sein3. Die Aussichten für Infrastruktur Investments sind folglich sehr gut.
  • Klimawandel: Die Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich erkennbar: Die Pole schmelzen, der Wasserspiegel steigt, Wetterextreme und Naturkatastrophen nehmen zu. Um der globalen Erderwärmung entgegenzuwirken, ist die Reduktion von CO2-Emissionen unbedingt notwendig. Dafür sind wiederum Investments in die Infrastruktur gefordert, denn nur so kann die Infrastruktur an das sich ändernde Klima angepasst und z. B. die Versorgung mit grüner Energie ausgebaut werden.
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ELTIFs: Die Infrastrukturfonds der EU

EU-Bürger können seit 2015 in sogenannte ELTIFs (European Long-Term Investment Fund) investieren. Die Laufzeit dieser speziellen Finanzinstrumente beträgt meist weniger als zehn Jahre und ist damit kürzer als bei geschlossenen Fonds. Außerdem ist die Diversifikation der Produkte meist höher und die Angaben sind transparenter. Ziel dieser Infrastrukturfonds ist laut EU, ein sicherer und leichterer Zugang zu Infrastruktur Investments für Privatanleger in illiquide Kapitalanlagen wie eine Photovoltaik- oder Windkraftanlage. ELTIFs bedürfen allerdings einer gesetzlichen Mindestanlage von 10.000 €, was für private Anleger oft schon eine zu hohe Summe sein kann. Zudem dürfen Einzelpersonen nur maximal 10 % ihres gesamten Vermögens in einen solchen Fonds investieren, wenn ihr Vermögen weniger als einer halben Millionen Euro beträgt.

ELTIFs: Die Infrastrukturfonds der EU

EU-Bürger können seit 2015 in sogenannte ELTIFs (European Long-Term Investment Fund) investieren. Die Laufzeit dieser speziellen Finanzinstrumente beträgt meist weniger als zehn Jahre und ist damit kürzer als bei geschlossenen Fonds. Außerdem ist die Diversifikation der Produkte meist höher und die Angaben sind transparenter. Ziel dieser Infrastrukturfonds ist laut EU, ein sicherer und leichterer Zugang zu Infrastruktur Investments für Privatanleger in illiquide Kapitalanlagen wie eine Photovoltaik- oder Windkraftanlage. ELTIFs bedürfen allerdings einer gesetzlichen Mindestanlage von 10.000 €, was für private Anleger oft schon eine zu hohe Summe sein kann. Zudem dürfen Einzelpersonen nur maximal 10 % ihres gesamten Vermögens in einen solchen Fonds investieren, wenn ihr Vermögen weniger als einer halben Millionen Euro beträgt.

Wie kann man in Infrastruktur investieren?

Institutionelle Investoren legen schon länger Geld in Infrastruktur an. Zu solchen Unternehmen zählen bspw. Pensionsfonds, Krankenkassen, Family Offices oder Stiftungen. Insbesondere Private-Debt-Investitionen sind bei institutionellen Investoren beliebt: Der Investor tritt dabei über die Private-Debt-Investition als Kreditgeber auf, ist dafür an den Renditen eines Infrastrukturprojekts beteiligt und bekommt feste oder variable Zinsen. Aber auch für Privatanleger sind verschiedener Varianten des Infrastruktur Investments möglich.

Über die Börse anlegen

Eine Option für private Anleger ist die Investition in Infrastruktur über die Börse: Privatanleger investieren hier direkt in Unternehmen, die im Sektor Infrastruktur tätig sind – so z. B. in Betreiber von Kommunikationsnetzen wie Telekom oder in einen Strom- und Gasversorger wie E.ON oder EnBW. Einige Unternehmen geben Firmenanleihen aus, in die auch Privatanleger investieren können. Über den Aktienmarkt lässt sich das eigene Geld breiter streuen und die Diversifikation ist höher: Neben Einzelaktien gibt es auch mehrere ETFs und Fonds, sogenannte Infrastrukturfonds, die gezielt in Infrastruktur investieren. In vielen Indizes von Indexanbietern wie dem MSCI World oder MSCI ACWI, die viele verschiedene Branchen abbilden, ist ohnehin schon Infrastruktur enthalten.

Direkt in Projekte der Infrastruktur investieren

Auch private Anleger können direkt in Infrastrukturprojekte investieren. In der Praxis funktioniert dies häufig aber nur dann, wenn Mindestanlagebeträge erreicht werden. Sich durch Infrastruktur Investments an einem Projekt zu beteiligen ist bspw. durch geschlossene Fonds, wie es sie schon im Immobilienbereich gibt, möglich: Investoren kaufen dabei geschlossene Beteiligungen. Das Geld investiert der Fonds daraufhin z. B. in bereits bestehende Anlagen oder in Vorhaben, die sich noch in einer anfänglichen Projektphase befinden. Einige Fonds erwerben mit dem Geld der Anleger z. B. ganze Sendemasten von Mobilfunkanbietern, um diese zurück an die Unternehmen zu vermieten und Renditen zu erzielen. 

Ob bestehende Anlage oder erste Projektphase – mit Exporo besteht die Möglichkeit, in nachhaltige Infrastrukturprojekte der erneuerbaren Energie zu investieren

Infrastrukturprojekte – Vorteile für Investoren 

Infrastruktur Investments gehören zur Anlageklasse der Real Assets, die wiederum zu den alternativen Geldanlagen gehören. Ähnlich wie auch bei Immobilien und Rohstoffen haben sie den Vorteil, dass sie eine unabhängige Wechselbeziehung zu anderen, traditionellen Geldanlagen wie Aktien oder Anleihen haben. Durch Investition in Infrastruktur kann eine Portfoliodiversifizierung und dadurch -stabilisierung auch in Zeiten von Inflation herbeigeführt werden, um Anlegern verlässliche Renditen zu bieten.

Die Vorteile eines Infrastruktur Investments im Überblick:

  • Gut kalkulierbare Renditen: Viele Infrastrukturunternehmen genießen eine monopolartige Stellung am Markt und haben teilweise über viele Jahre keine Konkurrenz zu fürchten, weil kein klassischer Preiskampf wie in anderen Branchen stattfindet. Folglich sind die Umsätze und Cashflows über Jahre im Voraus planbar. Auch Verbraucher können die Preisbildung in diesem Fall nicht beeinflussen, denn es fehlt an alternativen Angeboten und Anlagen, zwischen denen sie wählen könnte. Für Privatanleger und institutionelle Investoren bedeutet dies: regelmäßige und dadurch gut kalkulierbaren Renditen für viele Jahre – je nachdem, wie langfristig die zugrundeliegenden Verträge sind. Dieses Monopol gilt für einige große Infrastrukturunternehmen. Kleinere Dienstleister und Zulieferer im Sektor Infrastruktur hingegen unterliegen meistens trotzdem einem Wettbewerb. 
  • Einnahmen unabhängig von der Konjunktur: Der Sektor der Infrastruktur gilt als unabhängig vom natürlichen Lebenszyklus der Konjunktur, denn die Nachfrage nach Gütern wie Wärme und Elektrizität wird nicht abflachen – egal, ob Hochkonjunktur oder Inflation. Langfristige Abnahmeverträge sind es auch, die regelmäßige Cashflows trotz Krisen bringen sollen: Ein Versorgungsunternehmen, das mit einer Stadt oder Kommune einen Vertrag über 20 Jahre abschließt, wird auch dann Einnahmen generieren, wenn die Realwirtschaft in der Finanzkrise steckt, was auch einigen Investoren regelmäßige Renditen sichern kann. Trotzdem gibt es nicht für jedes Infrastrukturunternehmen in jedem Bereich eine Garantie für Profitabilität.
  • Nachfrage nach Investment in Infrastruktur wächst: Die Branche der Infrastruktur gilt als besonders robust: Auch noch in 100 Jahren werden Infrastrukturunternehmen notwendig sein, denn die Weltbevölkerung wächst und nach Schätzung der UNO sollen bis zum Jahr 2050 9,7 Milliarden Menschen auf dem Planeten leben.4 Entsprechend wird mehr geflogen und gefahren, mehr Datenvolumen genutzt und mehr Wasser verbraucht werden. Hinzu kommt der enorme Aufholbedarf im Bereich Infrastruktur in vielen Regionen der Erde.
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„Durch die Investition in gewöhnliche Dinge wie Fortbewegung, Kommunikation und Energie, die aus dem Alltag nicht wegzudenken sind, bietet die Infrastruktur für Anleger eine attraktive Investment-Chance und Option, denn: Sie kann verlässlichere Renditen generieren und trägt durch Diversifikation auch in Zeiten von Inflation dazu bei, das Portfolio zu stabilisieren. Neben den eigenen finanziellen Vorteilen können Investoren in Infrastrukturprojekte zusätzlich die Umwelt und die Wirtschaft unterstützen.“
Sebastian Erning, Head of Contract & Strategic Partnerships bei Exporo.

Infrastruktur Investment: Welche Risiken bestehen?

Abgesehen von den allgemeinen Risiken der Branche, die jeder Anleger bei Investments berücksichtigen sollte, hat der Sektor Infrastruktur jedoch auch seine speziellen Risiken. Diese sind gerade wegen der langfristigen Verträge mit öffentlichen Behörden vor allem politischer und regulatorischer Natur. Ein weiterer Nachteil von Anlageklassen der Infrastruktur Investments sind unzuverlässige Benchmarks. So kann der Erfolg einer Anlage oder eines Fonds nicht verlässlich bewertet und die Ergebnisse oder Renditen einer Investition schlechter gemessen und analysiert werden.

Die Risiken und Nachteile einer Investition in Infrastruktur in der Übersicht:

  • Politische und regulatorische Risiken: Wenn sich regulatorisch etwas ändert, können sowohl Versorgungsunternehmen als auch Betreiber von Windkraftanlagen oder Mobilfunknetzen Probleme kriegen: Wehren sich Bewohner z. B. gegen den Bau geplanter Windräder, schafft eine Kommune die Mindestpreisbindung für einen Wasserversorger ab oder fallen staatliche Subventionen weg, so kann es vorkommen, dass Unternehmen unplanmäßig hohe Investitionen allein stemmen müssen.
  • Risiken wie jedes andere Unternehmen: Auch im Infrastruktur-Sektor können Verantwortliche für ein Projekt Misskalkulationen anstellen. Außerdem können Fehler im Management begangen werden oder technische Schwierigkeiten auftreten, wodurch Erlöse, mit denen gerechnet wurde, und gewünschte Einnahmen ausbleiben.
  • Abhängigkeit von Zinsumfeld: Viele Infrastrukturprojekte verbrauchen hohe Investitionssummen, von denen meist ein großer Teil mit Fremdkapital beglichen wird. Durch Cashflows, die in der Regel langfristig gut kalkulierbar sind, können es sich Infrastrukturunternehmen erlauben, mit einer deutlich höheren Verschuldungsquote zu arbeiten. Banken, Anleiheinvestoren und Fonds verleihen hier gerne ihr Geld. Der Haken: Werden Kredite aufgenommen, fallen Zinsen an, was viele Unternehmen wiederum anfällig für Finanzierungsprobleme macht, sollten die Zinsen wider Erwarten anziehen.

Fazit: Lohnen sich Investitionen in die Infrastruktur?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Infrastruktur Investments lohnenswert sind, da die Branche der Infrastruktur sehr unabhängig ist von wirtschaftlichen Schwankungen und Krisen und sich zu erwartende Renditen besser errechnen lassen. Das Investment in Infrastruktur ist es eine Möglichkeit, das eigene Portfolio gegenüber den klassischen Indizes zu diversifizieren. Gleichzeitig sorgt die Investition in Infrastruktur dafür, dass die Wirtschaft langfristig wettbewerbsfähig bleibt. 

Der Bedarf an neuer Infrastruktur ist enorm und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so schnell abflachen. Städte, Kommunen und Länder kooperieren vermehrt mit privaten Firmen, was private Gelder auf den Plan ruft, die einem Investment in Infrastrukturprojekte und -unternehmen langfristig stabile Renditen und einen Schutz vor Krisen versprechen. Eine gewisse Markterfahrung ist ratsam, um den gesamten Lebenszyklus der Anlageklasse zu erfassen und dadurch potenzielle Risiken bestmöglich zu minimieren. Trotzdem sind Infrastruktur Investments für alle Anleger sinnvoll, die einen verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Fokus im Sektor Infrastruktur setzen und die langfristigen Wachstumschancen von Unternehmen in den Bereichen Wasser, saubere Energie, digitale Infrastruktur und nachhaltige Lebensmittelwirtschaft nutzen möchten.

Quellen und weitere Informationen:

1 https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/european-green-deal_de

2 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/biden-infrastrukturplan-wirtschaft-usa-101.html

3 https://www.sueddeutsche.de/politik/china-klima-co2-1.5043257

4 https://www.berlin-institut.org/was-wir-tun/aktuelles/weltbevoelkerung-erreicht-8-milliarden

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