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Wien

Standortanalyse der Stadt Wien

FAKTEN
  • Einwohnerzahl 1.888.776
  • Leerstandsquote ca. 2,5 %
  • Infrastruktur v.a. A1, A2. A3, A4, A23; Flughafen Wien, Donau, Railjet, ICE, IC, EC
  • Wirtschaftsschwerpunkte Finanzdienstleistungen, Banken, Tourismus, IKT, Bauwesen
  • Kaufkraft / Einw. 22.173 € (2014)
  • Arbeitslosenquote ca. 10,4 % (2017)
  • Besonderheiten Traditionsreicher Wirtschafts- und Tourismusstandort, Kulturreichtum, Verbindungspunkt in den Osten, hoher Kaufkraftindex innerhalb EU
  • Top Wohnlagen 1. Bezirk (Kohlmarkt, Tuchlauben), Bezirke 13, 18 und 19
  • Wohnen Bauland (mittlere Lage) 800 - 1.200 €/ m²
  • Wohnen Eigentum (gute Lage) 5.000 - 10.000 € / m²
  • Mietspiegel (Zentrum, guter Wohnwert) 15 - 20 € / m²

STÄDTE-PROFIL

  • Wien als Bundeshauptstadt des Landes Österreich ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Rund 2,8 Millionen Personen leben in dem Großraum der Metropole, was etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes entspricht.
  • Die Stadt ist ein großer touristischer Magnet aufgrund seiner Prachtbauten aus der Königszeit, den zahlreichen Museen und Theatern sowie der pittoresken Innenstadt. Jugendstil und Barock prägen das Stadtbild und verdeutlichen, dass es einst eine kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt des Kaisertums Österreichs war.
  • Das historische Zentrum der Stadt und Schloss Schönbrunn tragen den Titel UNESCO-Weltkulturerbe. Sie werden jährlich von rund sieben Millionen Urlaubern besucht. Mit 15 Millionen Gästeübernachtungen fällt die Stadt unter die Top Ten der am meistbesuchten Städte Europas.
  • Neben dem Tourismus tragen entscheidend Gewerbe und Handwerk, die Medienbranche und der Consulting-Bereich zur Wirtschaftskraft der Hauptstadt bei.

Bevölkerung

  • Während im Ballungsraum rund 2,8 Millionen Menschen leben, wohnen in der Stadt selbst etwa 1,9 Millionen Personen. Die Einwohnerzahl ist über die letzten Jahre hinweg gestiegen, was einer verstärkten Zuwanderung und soliden Geburtenraten zu verdanken ist.
  • Nach aktuellen Prognosen werden in Wien 2025 mehr als 2 Millionen Menschen leben. Bis zum Jahr 2070 sollen es knapp 2,24 Millionen sein. Dies käme einem Anstieg von fast 21 % gleich. Der Anteil der über 65-Jährigen und der Anteil der 20-Jährigen soll in der gleichen Zeitperiode ansteigen.
  • Das aktuelle Durchschnittsalter liegt bei 40,3 Jahren.
  • Es ist zu vermuten, dass bis zum Jahr 2080 die Einpersonen-Haushalte um mehr als 32,19 % ansteigen werden. Prognosen deuten darauf hin, dass die Mehrpersonen-Haushalte in der gleichen Zeitspanne um 22,18 % zuwachsen werden.

Infrastruktur

  • Wien weist eine exzellente Verkehrsinfrastruktur auf, zu der ein immenses Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln gehört. Es ist daher nicht verwunderlich, dass knapp 40 % aller Wege in der Stadt mit Bussen und Bahnen zurückgelegt werden. Pro Jahr transportieren die Wiener Linien rund 950 Millionen Fahrgäste.
  • Wien besitzt ein sehr gutes Straßennetz für den Individualverkehr. Sternförmig gehen von der Metropole bedeutende Bundesstraßen ab, die bis nach Triest und Prag führen. Darüber hinaus verlassen die A1, A2, A4 und A22 die Stadt radial. Weitere Autobahnen verlaufen dich an Wien vorbei.
  • Zwei große Kopfbahnhöfe und mehrere Durchgangsbahnhöfe gibt es in der Stadt. An einigen von ihnen halten Schnellzüge wie der ICE, mit dem sich Großstädte in den Nachbarländern und in Österreich erreichen lässt. Für Fernziele steht der Flughafen in Schwechat zur Verfügung, der 16 km südöstlich vom Zentrum seinen Standort hat. 74 Fluggesellschaften steuern von dort 195 Destinationen in 70 Ländern auf der Welt an. 2017 lag das Passagieraufkommen bei knapp 24,4 Milliarden Personen.

Arbeit / Wirtschaft

  • Innerhalb der EU gehört Wien zu den wohlhabendsten Regionen. Ausgedrückt im Kaufkraftstandard erlangte die Metropole einen beachtlichen Index von 158.
  • Einige Großkonzerne nutzen Wien als strategischen Standort für ihre EU-Osterweiterung. Diesen Schritt vollzogen unter anderem Unternehmen wie Heineken, Unicredit, Henkel, Beiersdorf und Rewe. Österreichische Konzerne bevorzugen die Hauptstadt als Hauptsitz. Hier ein paar Beispiele: der Mineralölkonzern OMV, Telekom Austria, Ziegelhersteller Wienerberger sowie fast alle österreichischen Banken.
  • Mit 13,2 Prozent ist die Arbeitslosenquote in Wien im Vergleich zu anderen österreichischen Städten vergleichsweise hoch.

Bildung / Kultur

  • Wien hat ein hervorragendes Bildungsangebot. Die Auswahl an öffentlichen und privaten Schulen ist immens. Einige von ihnen haben Themenschwerpunkte wie Chemie, Wirtschaft oder Mode.
  • Wien ist Studienort Nummer 1 in Deutschland. Nirgendwo sonst gibt es im deutschsprachigen Raum mehr Studierende als in der österreichischen Hauptstadt. Die Studentenzahl beläuft sich auf fast 200.000 an allen Universitäten und Fachhochschulen.
  • 1365 ist die Universität Wien gegründet worden, welche die älteste und größte Universität im deutschsprachigen Raum ist. Darüber hinaus besitzt Wien zahlreiche öffentliche Universitäten mehr sowie vier Privatuniversitäten. Einige von ihnen sind direkt mit der Wirtschaft oder renommierten Forschungsinstituten verbunden.
  • Wien ist seit Jahrhunderten ein Kulturzentrum. Weltbekannt sind die Wiener Staatsoper und das Burgtheater. Hinzu kommen weitere Theater sowie Kleinbühnen. Ein weiterer Kulturmagnet sind die Museen Wiens. Der Museums-Komplex der Stadt ist der größte der Welt überhaupt.

Freizeit / Sport

  • Die Hälfte der Stadt entfällt auf Grünflächen. Besonders bekannt sind die Parkanlagen Stadtpark, Burggarten, Augarten und Volksgarten. Sie sind bedeutende Naherholungsziele in der Stadt und tragen zum Freizeitwert stark bei.
  • Weitere Erholungsziele im Umland sind die Seen und Bergwelten. Sie tragen zur Lebensqualität der Anwohner entscheidend bei.
  • Der beliebteste Breitensport in Wien ist das Schwimmen. Sehr gut frequentiert sind auch die aufwendig organisierten Marathon-Läufe. Größtes Fußballstadion ist das Ernst-Happel-Stadion mit knapp 50.000 Plätzen.

TOP-WOHNLAGEN

  • Die höchsten Kauf- und Mietpreise werden in den etablierten Lagen Kohlmarkt und Tuchlauben erzielt. Seit Eröffnung des Goldenen Quartiers ist dies die kostspieligste Mikrolage des Landes: Experten erwarten dort 30.000 Euro pro Quadratmeter.
  • Eine hohe Nachfrage erfahren die Bezirke 18 und 19 rund um den Türkenschanzpark, in der Cottagegasse, am Schreiberweg und entlang von Bellevue- und Himmelsstraße.
  • In den Top-Lagen sind die Preise in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Dadurch wirken beliebte Lagen wie Hietzing mit Höchstpreisen von 7.000 bis 8.000 Euro fast schon preiswert.
  • Ein neues Trendviertel ist Klosterneuburg. Es besitzt zahlreiche Einfamilienhäuser und ist noch hinreichend nah am Zentrum.

INVESTITIONSFAKTOREN

  • Wiens hat einen Immobilienmarkt, in dem die Kauf- und Mietpreise kontinuierlich steigen.
  • Bei den Prognosen bezüglich der Preisentwicklung, der Wirtschaft und der Bevölkerungszahl stehen die Zeichen auf Wachstum

PROGNOSE

  • Experten gehen davon aus, dass die Immobilienpreise in Wien weiterhin ansteigen. Für gute und sehr gute Lage ist kurzfristig ein Preisanstieg von drei Prozent. Langfristig ist der Preisanstieg erheblich höher.
  • Die Einwohnerzahl und die Anzahl an Haushalten wird in Wien weiterhin steigen. Ein- und Zweifamilienhaushalte werden zunehmen, weswegen dort eine große Nachfragegruppe liegt. Doch auch Mehrfamilienhäuser in den Außenbezirken werden stets begehrt sein.

BEURTEILUNG

Wien als Hauptstadt wird auch in den nächsten 50 Jahren nicht an wirtschaftlicher Bedeutung verlieren. Investments in dieser Stadt sind damit eine sichere Anlageform für dauerhaft gute Renditen.