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Passives Einkommen erhalten

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Passives Einkommen

Stetes Einkommen ohne Arbeit

Viel Geld zu verdienen, ohne viel dafür arbeiten zu müssen: Das klingt wie ein unerfüllbarer Traum. Tatsächlich muss dies kein Traum bleiben. Insbesondere durch die Vernetzung und Digitalisierung der Gesellschaft und der Welt ergeben sich Möglichkeiten, ein mehr oder weniger festes Einkommen zu erzielen, ohne dafür allzu viel tun zu müssen. Derartige Einnahmen werden als passives Einkommen bezeichnet. Passiv deshalb, weil der Aufwand, den man zum Erhalt der Einnahmen unternehmen muss, nicht direkt zu diesen Einkünften führt. Auf der anderen Seite wird auch deutlich, dass man doch etwas tun muss, um solche Einnahmen zu erzielen. Es sind drei Merkmale, die den Begriff des passiven Einkommens kennzeichnen.

Was ist passives Einkommen?

Die drei Merkmale von passiven Einnahmen sind ein skalierbares Geschäftsmodell, die Indirektheit zwischen Arbeitseinsatz und Einkommen und die relative Ungewissheit über die Höhe der Einkünfte. Das Geschäftsmodell, dass für die Einkünfte gewählt wird, ist immer so ausgelegt, dass der Umsatz sich erhöhen lässt, ohne Herstellung, Infrastruktur oder andere Fixkosten entsprechend steigern zu müssen. Unabhängig vom Arbeitsaufwand bedeutet, dass das Einkommen relativ unabhängig von dem Aufwand zu erhalten ist. Die Zeit und die Arbeit, die in den Aufbau des Geschäftsmodell investiert werden, zahlen sich dann aus, wenn das Geschäftsmodell läuft. Ist dies der Fall, halten sich der Aufwand und die Investitionen in Grenzen bzw. wirken sich nicht unmittelbar auf das Einkommen und dessen Höhe aus. Zuletzt ist diese Einkommensart dadurch gekennzeichnet, dass man im Vorwege nicht weiß, ob und wie hoch das Einkommen sein wird, das man mit dem Geschäftsmodell erzielen wird.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Tatsächlich sind mehrere verschiedene Varianten möglich, um passive Einnahmen zu generieren. Grundsätzlich werden diese Möglichkeiten in zwei Kategorien eingeteilt:

  • Residualeinkommen
  • Portfolioeinkommen

Das Residualeinkommen ist durch den Umstand gekennzeichnet, dass zum Aufbau des Geschäftsmodells der Einsatz von Arbeit erforderlich ist. Beim Portfolioeinkommen werden die Einnahmen durch den Einsatz von Geld möglich gemacht.

Welche Varianten des Portfolioeinkommen sind möglich?

Um diese Variante der passiven Einnahmen nutzen zu können, muss entsprechend eine Summe Geld zur Verfügung stehen, um dieses möglichst gewinnbringend anzulegen. Dieses Prinzip wird zum Beispiel beim klassischen Sparen verwirklicht. Durch den Einsatz von Geldmitteln wird ein Einkommen durch Zinsen erzielt, ohne viel dafür tun zu müssen. In Zeiten von niedrigen Zinsen weichen viele Anleger in andere, einen höheren Gewinn versprechende Anlagen, aus. Zum Beispiel in Aktien und Anleihen. Eine andere Variante des Portfolioeinkommens ist das sogenannte Crowdinvesting zum Beispiel in Immobilien. Dabei investiert man zusammen mit anderen Anlegern in ein Immobilien-Projekt, um daraus eine Rendite zu erzielen. Immobilien eignen sich für diese Anlageform besonders gut, da sie relativ wertbeständig sind. Durch das Crowdinvesting, also das gemeinsame Investieren von vielen Kleinanlegern, ist es möglich, an Projekten teilzuhaben, in die üblicherweise nur Großanleger investieren können. Eine ähnliche Variante des Portfolioeinkommens ist der P2P-Kredit. Hierbei fungiert man als Kreditgeber für andere private Personen. Die beiden letztgenannten Varianten, das Crowdinvesting und der P2P-Kredit, werden über Internet-Plattformen realisiert, die die Anleger und die Empfänger zusammenbringen.

Welche Möglichkeiten der Residualeinkommen sind bekannt?

Das Residualeinkommen wird durch den Einsatz von Arbeit erzielt. Dazu eignen sich zum Beispiel Einnahmen durch Werbung oder sogenanntes Affiliate-Marketing. Dazu benötigt man eine Webseite, auf der die Werbung platziert wird. Diese Webseite muss über eine hohe Besucherzahl verfügen, die dann die geschaltete Werbung nutzt, um Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen. Die Betätigung der geschalteten Werbung bringt dem Webseiten-Inhaber einen Anteil am Verkaufserlös oder eine pauschale Einnahme durch das Nutzen des Werbemittels. Beides wird automatisch erfasst und abgerechnet. Eine andere Möglichkeit des Residualeinkommens ist die Produktion von digitalen Angeboten. Darunter versteht man zum Beispiel Bücher, Videos, Fotos und ähnliches. Durch den Verkauf dieser digitalen Produkte wird der passive Geldfluss erwirtschaftet. Es ist auch eine Kombination mit dem Affliate-Marketing möglich.

Aktives gegen passives Einkommen

Welche Vorgehensweise ist zu empfehlen?

Wer passive Einnahmen für sich erwirtschaften möchte, der sollte nicht irgendeine Möglichkeit auswählen. Zunächst sollte man alle Möglichkeiten und Varianten ermitteln, wie passives Einkommen generiert werden kann. Die weiter in Betracht kommenden Möglichkeiten sollten unbedingt zum eigenen Lebensstil passen. Auf diese Weise sollten bis zu fünf Alternativen in die engere Wahl kommen. Diese Alternativen sollten nun unter der Frage geprüft werden, ob sie sich gut umsetzen lassen und auch so funktionieren können, wie man es sich vorgestellt hat. Bei der Auswahl der richtigen Alternative sollte der Nutzen immer im Auge bleiben. Dazu ist es wichtig, die Ausgaben und Einkünfte zu erfassen und auszuwerten. Dazu bietet sich eine Liste an, in der penibel die eingesetzten Mittel aber auch die erwirtschaften Einkünfte erfasst werden. Man sollte sich eine Frist setzen, nach der man die Einkommensalternativen aussortiert, die keine oder nur wenig Rendite bieten. Auf diese Weise sollten nur die Möglichkeiten übrig bleiben, die dazu geeignet sind, weiter als passive Einnahmequelle umzusetzen.

Ein Beispiel: Der eigene Blog

Mit dem bisher erworbenen Wissen schlussfolgern wir, dass es sich hierbei um eine Alternative der Residualeinkommen gehört. In Zeiten von Internet und Digitalisierung ist es einfach geworden, einen eigenen Blog aufzubauen. Der Blog kann viele Themen zum Inhalt haben. Besonders gut eignen sich Nischenthemen, denn die Anzahl von Reiseblogs oder Buch-Rezensions-Blogs sind sehr hoch und unter diesen eine gute Position zu erzielen nicht einfach. Um Einnahmen zu erzielen, muss der Blog nämlich gut besucht sein. Je mehr Besucher der Blog hat, umso höher die Wahrscheinlichkeit und die Anzahl, dass Besucher des Blogs die Werbung zu aktivieren. Je höher die Besucherströme, umso höher auch das Ansehen des Blogs, den dieser bei möglichen Werbepartner hat. Im Blog können verschiedene Affliate-Maßnahmen eingebunden werden. Zum Beispiel die Banner-Werbung oder Pay per Click. Bei der letzten Variante verdient der Blogbetreiber bei jedem Klick, der durch einen Besucher auf der in die Blogseite integrierte Werbung macht.

Fazit

Passives Einnahmen ist möglich, wenn man das für sich richtige Geschäftsmodell gefunden hat. Es werden Portfolioeinkommen und Residualeinkommen unterschieden. Weniger zeitintensiv ist das Portfolioeinkommen. Allerdings ist dafür der Einsatz von Geld erforderlich. Das Residualeinkommen wird aus Arbeit erwirtschaftet.


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