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ETFs als Altersvorsorge

Lohnt sich die private Altersvorsorge mit ETFs? Wie sinnvoll die ETF-Rente für Sparer ist und wie die Vorsorgeform funktioniert.

Lohnt sich die private Altersvorsorge mit ETFs?

Die Anlage in ETFs kann der Altersvorsorge dienen. Die private Altersvorsorge ist einer der drei Säulen der Altersvorsorge: Die erste Säule ist die gesetzliche Rentenversicherung und die zweite Säule ist die staatlich geförderte Altersvorsorge wie beispielsweise die Riester- oder Rürup-Rente. In Deutschland nutzen bereits viele Anleger die private Altersvorsorge mit Lebens- oder Rentenversicherungen, während die Vorsorge mit Aktien bzw. ETFs noch weniger verbreitet ist.

In unserem Ratgeber erklären wir, wie die ETF-Rente funktionieren kann, worin die Chancen und Risiken der Altersvorsorge nur mit ETFs bestehen und welche Alternativen sich ebenfalls für die Absicherung im Ruhestand eignen.

  • Sowohl die gesetzliche als auch die staatlich geförderte Rentenversicherung allein reichen heute meist nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstandard im Rentenalter zu halten. Deshalb interessieren sich Anleger zunehmend für renditestärkere Vorsorgeformen.
  • ETFs als private Altersvorsorge gelten als flexibel und kostengünstig mit gleichzeitig größeren Renditechancen als etwa Banksparpläne, Sparbücher und Tages- oder Festgeld. ETFs tragen zwar wie alle Produkte des Aktienmarkts ein Risiko für Kursschwankungen mit sich, ein langer Anlagezeitraum kann negative Wertentwicklungen aber ausgleichen.
  • Anleger können direkt in ETFs bzw. in ETF-Sparpläne für die Altersvorsorge investieren oder indirekt über eine private Rentenversicherung. Für die Altersvorsorge ab 50+ sind ETFs weniger gut geeignet, da nur noch wenige Jahre bis zur Rente übrig sind, um eine negative Entwicklung der Wertpapiere auszugleichen.

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Darum eignen sich Fonds und ETFs für die flexible Altersvorsorge

Da das Rentenniveau seit Jahren sinkt, ist es wichtig, sich auch um die private Altersvorsorge zu kümmern. Allerdings befinden sich die Zinsen für klassische Produkte des Kapitalmarkts auf einem historischen Tiefstand. Deshalb investieren immer mehr Sparer in Aktien oder Fonds. Anleger nutzen Aktien auch als Inflationsschutz, denn die Anteile an Unternehmen können unabhängig von der Inflation sein. Für die Anteile erhalten Anleger zum einen Dividenden und zum anderen profitieren sie von der Wertentwicklung, wenn die Aktien zu einem höheren Verkaufs- als Einkaufspreis verkauft werden.

Das Risiko ist bei dieser Anlageform aber recht hoch: Bricht der Aktienkurs ein oder verkauft man zu einem ungünstigen Zeitpunkt, drohen erhebliche Verluste. Eine Alternative für Aktien sind Fonds und Indexfonds. Dabei investiert man nicht in einzelne Aktien, sondern in Wertpapiere mehrerer Unternehmen, die in Fonds gebündelt sind. Dieses breit gefächerte Portfolio ermöglicht den Ausgleich von Verlusten: Wenn ein Unternehmen schlecht performt, gleichen Anteile erfolgreicher Unternehmen das aus. Als Anleger verliert man also nicht gleich sein ganzes Geld – dennoch bleibt ein grundsätzliches Risiko bestehen.

Eine besondere Form von Investmentfonds sind Exchange Traded Funds (ETFs). Dabei handelt es sich um an der Börse gehandelte Indexfonds. Sie bilden die Wertentwicklung von Indizes nach. ETFs werden passiv gemanagt. Das bedeutet, es gibt keinen aktiven Fondsmanager – das macht ETFs zu einer günstigen Alternative für die Geldanlage in Aktien oder Fonds.

Wie funktioniert die Altersvorsorge mit ETFs?

Für die Altersvorsorge können ETFs neben einer Einmalanlage auch mit Sparplänen bespart werden, bei denen eine festgelegte monatliche Sparrate eingezahlt wird. Es gibt aber auch private Rentenversicherungen, die ausschließlich in ETFs investieren.

ETF-Sparplan als Altersvorsorge

Wer selbst in ETFs investieren möchte, muss ein Wertpapierdepot bei seiner Hausbank oder einem Online-Broker eröffnen. Für die Geldanlage mit ETFs gibt es in der Regel zwei Möglichkeiten: Zum einem der Kauf von Anteilen an ETFs als Einmalanlage und zum anderen der ETF-Sparplan. Bei der Einmalanlage legen Investoren eine größere Summe auf einen Schlag an, bei einem Sparplan fällt hingegen regelmäßig – z. B. monatlich – eine festgelegte Sparrate an. Der geringste monatliche Beitrag von ETF-Sparplänen für die Altersvorsorge liegt um die 25 bis 50 Euro.

Anleger, die 30 Jahre lang jeden Monat 50 Euro sparen und dafür beispielsweise die Durchschnittsrendite des beliebten ETFs MSCI World erhält, haben am Ende der Laufzeit mehr als 70.000 Euro zusammen. Es gibt aber keine Garantie, dass sich auch in der Zukunft stets eine solche Rendite an den weltweiten Aktienmärkten erzielen lässt.

Rentenversicherungen mit ETFs

Inzwischen gibt es auch private Rentenversicherungen, die nur in ETFs investieren. Dabei handelt es sich um eine sogenannte fondsgebundene Rentenversicherung, bei der Sparer sich am Ende der Laufzeit eine lebenslange Rente auszahlen lassen können. Die Kombination von ETFs und Riester- bzw. Rürup-Rente hat für Sparer einige Vorteile. Man kann beispielsweise bestimmen, wie risikoreich oder renditeorientiert die Versicherung anlegen soll. Außerdem muss man nur für die Hälfte der Erträge Steuern zahlen.

Allerdings ist eine ETF-Rentenversicherung weniger flexibel als ein eigener ETF-Sparplan für die Altersvorsorge. Sparer können zwar ihre Beiträge kurzzeitig stunden, sie erhalten aber kein Geld für den Verkauf von Anteilen zurück.

Vorteile und Risiken von ETFs als Altersvorsorge

Die Altersvorsorge mit ETFs hat nicht nur Vorteile für Sparer – ein gewisses Risiko bleibt bestehen:

Vorteile:

  • Vergleichsweise günstige Form der Geldanlage
  • Maximale Transparenz bei eigenständiger Anlage mit ETFs
  • Flexibilität bei Sparraten und Verkauf von Anteilen
  • Kleine monatliche Sparrate möglich
  • Investition kann unabhängig von der Inflation sein
  • Breite Aufstellung des Fonds kann Verluste ausgleichen
  • Wertentwicklung ist nicht vorhersehbar, daher bleibt es unklar, wie hoch die ETF-Rente für die Sparer ausfallen wird

Nachteile:

  • Weniger Transparenz bei ETF-Rentenversicherungen (jemand anderes entscheidet, welche Fonds ausgewählt werden)
  • Verkauf von Anteilen bei ETF-Rentenversicherung nicht so einfach möglich
  • Stabile Rendite über langen Anlagenzeitraum nicht garantiert
  • ETFs eignen sich aufgrund von Kursschwankungen nicht für die Altersvorsorge im fortgeschrittenen Alter
  • Bei selbstständiger Investition nicht unbedingt für Geldanlage-Anfänger geeignet

Immobilienprojekte als Alternative zur Altersvorsorge Mmit ETFs

In den letzten Jahren sind Immobilien als Altersvorsorge immer beliebter geworden. Auch sie sind weitestgehend vor der Inflation geschützt und erzielen als Sachwerte mit aktuell starker Wertsteigerung attraktive Renditen. Allerdings ist die klassische Immobilienanlage mit Kauf und Verkauf oder Vermietung des Objekts an einen erheblichen finanziellen wie zeitlichen Aufwand geknüpft.

Wesentlich flexibler und weniger aufwändig sind digitale Immobilien Investments, bei denen das Geld der Investoren in Immobilienprojekte angelegt wird. Geeignet sind solche Investments vor allem für Anleger , die von positiven Eigenschaften und Entwicklungen des Immobilienmarkts profitieren möchten, ohne viel Eigenkapital zu investieren. Exporo bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihr Geld bereits ab 500 Euro in Immobilienprojekte anzulegen, wodurch sich auch die mit der höheren Rendite verbundenen Risiken breiter streuen lassen.

ETFs als private Altersvorsorge: Risikostreuung ist sinnvoll

Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase suchen viele Sparer nach renditestärkeren Vorsorgeformen. Stark im Fokus stehen hierbei Finanzprodukte der Börse. Aktien bieten beispielsweise Chancen auf gute Renditen, bergen aber auch Risiken. Passiv gemanagte ETFs, die ganze Indizes abbilden, eignen sich ebenfalls zum Aufbau von Vermögen für die Altersvorsorge. Die breite Streuung von ETFs verringert zwar auf lange Sicht das Risiko großer Verluste, es gibt jedoch keine Garantie auf Gewinne.

Sich allein auf ein ETF-Portfolio zu verlassen, kann also riskant sein. Man weiß nie, wie sich der Finanzmarkt bis zum Renteneintritt entwickelt. Zudem müssen Sparer zunächst die Funktionsweise von ETFs verstehen und sich umgehend über die Fonds investieren – vor allem, wenn sie eigenständig und nicht über eine ETF-Rentenversicherung investieren möchten. ETFs als Altersvorsorge sind sinnvoll als Ergänzung zu anderen Vorsorgeformen und Anlagen wie Immobilien, die ebenfalls attraktive Renditen bieten.

FAQ – Wir beantworten weitere Fragen zu ETFs als Altersvorsorge

Welche ETFs eignen sich am besten für die Altersvorsorge?

Welcher ETF der beste für die Altersvorsorge ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Eine breitere Streuung wie beim MSCI World senkt im Allgemeinen das Risiko. Um geeignete ETFs auszuwählen, sollte man sich im Vorfeld eingehend mit der Aufstellung des Indexfonds und seiner Wertentwicklung in den letzten Jahren beschäftigen.

Ist die Altersvorsorge nur mit ETFs sinnvoll?

Nur ETFs für die Altersvorsorge auszuwählen, kann riskant sein. Niemand kann heute wissen, wie der Finanzmarkt in einigen Jahren aussehen wird. Als Produkt der Börse unterliegen auch ETFs Kursschwankungen, die zu erheblichen Verlusten führen können. ETFs können aber eine gute Ergänzung zu anderen Anlageformen wie Immobilien sein.

Ab wann sollte man mit dem Sparen für die ETF-Rente beginnen?

Je früher man das Sparen mit ETFs für die Altersvorsorge angeht, desto mehr Vermögen kann man aufbauen. Denn Sparer können bei ETFs vom Zinseszinseffekt profitieren. Das bedeutet, wer sich erzielte Erträge nicht auszahlen lässt, sondern sie erneut investiert, erhält sozusagen eine Rendite auf die Rendite.

Für die Altersvorsorge ab 50+ eignen sich ETFs aber eher nicht: Damit der Indexfonds eventuelle Verluste ausgleichen kann, muss die Investition über einen längeren Zeitraum bestehen. Wer erst im fortgeschrittenen Alter mit der Vorsorge beginnt, hat nur noch weniger Jahre bis zum Rentenbeginn und somit auch einen kürzeren Anlagezeitraum.

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