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Regulierung im Bereich Fintech und Gewerbeimmobilien - Real Estate Finance Day 2016

Immobilien- und Finanzbranche im Dialog

Botho-von-Huelsen-Projektmanager-Exporo

Keine Zeit zum Lesen? Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Der Real Estate Finance Day bot einen direkten Dialog zwischen Immobilienbranche und Finanzwirtschaft und leistete auf diese Weise einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis.
  • Ein Kernpunkt der Diskussion war die Regulierung, bei der es im wesentlichen darum geht, das Gleichgewicht zwischen Transparenz, Anlegerschutz und Wirtschaftlichkeit von Produkten zu gewährleisten.
  • Experten bescheinigen den alternativen Finanzierungen, wie dem Thema Crowdinvesting im Immobilienbereich, eine große Zukunft.
  • Auch bei gewerblichen Immobilien rücken die alternativen Finanzierungsoptionen immer weiter in den Vordergrund.

Rückblick zum Real Estate Finance Day

Die 3. Jahreskonferenz “Real Estate Finance Day” brachte am 23. November 2016 Vertreter der Immobilien- und Finanzbranche in den Dialog. In der Frankfurt School of Finance & Management trafen rund 25 Sprecher und Experten auf ein interessiertes Publikum. Eine Erkenntnis: Alternative Finanzierungen, beispielsweise aus dem Fintech Bereich, und große, finanzierende Banken können gemeinsam in die Zukunft blicken.

Ein großes Thema, mit dem sich finanzierende Banken und andere Kapitalgeber auseinandersetzen, ist die Regulierung. Nicht zuletzt seit den Vorschriften aus Basel II und Basel III muss sich der Immobilienmarkt verstärkt mit engeren Grenzen auseinandersetzen. Die Konferenz “Real Estate Finance Day” in Frankfurt warf in der Podiumsdiskussion “Regulatorische Auswirkungen auf gewerbliche Immobilienfinanzierungen” einen differenzierten Blick auf dieses Thema.

Gewerbliche Immobilienfinanzierungen sind grundsätzlich von privaten Wohnimmobilienfinanzierungen zu unterscheiden. Aus Sicht der Finanzierer hat man es sowohl bei den Kreditnehmern, also privaten oder gewerblichen, als insbesondere auch bei der Immobilienart und der entsprechenden Nutzung mit voneinander zu trennenden Parteien zu tun. Die Gewerbeimmobilie bietet in der Finanzierung so auch unterschiedliche Chancen und Risiken.

Die Kernpunkte der Diskussion

Die gewerbliche Immobilienfinanzierung muss sich aktuell mit den Fragen beschäftigen: Wie real ist das Szenario einer Immobilienblase? Und falls ja, wie gehen die Verantwortlichen der Branche damit um? Gerade dann werfen die Finanzierer und Projektentwickler einen besonderen Blick auf das gesamte Spektrum der Finanzierungsoptionen, wie alternative Möglichkeiten. Diese Fragen waren der Kern der Podiumsdiskussion in Frankfurt. Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Immobilienfinanzierungsbranche diskutierten die bestehenden Finanzierungsoptionen und deren Regulierung. Mit dem Crowdinvesting für Immobilien, einem aufstrebenden Markt im Bereich der neuen Fintechs, steht Projektentwicklern seit ein paar Jahren eine neue Finanzierungsmöglichkeit zur Verfügung.

Crowdinvesting weiter auf dem Vormarsch

Im Vergleich zum gesamtdeutschen Markt der Immobilienfinanzierung leistet man mit rund 22,6 Mio. Euro in 2015 beim Crowdinvesting zwar noch ein kleinen Beitrag, allerdings wächst dieser Bereich rasant, Experten bescheinigen dieser Finanzierungsmöglichkeit eine große Zukunft. Denn er bedient ebenso die große Nachfrage nach einfachen und direkten Immobilieninvestments für private Anleger.

Als Teilnehmer der Podiumsdiskussion konnte Botho von Hülsen, Senior Projektmanager bei Exporo, die Chancen dieses Fintech Markts deutlich machen und den Fragen zu dieser alternativen Finanzierungsmöglichkeit Rede und Antwort stehen. Dabei stellte von Hülsen zunächst erfreut fest, wie unvoreingenommen man miteinander diskutierte. “Die Athmosphäre während der Diskussion war sehr positiv. Man hätte erwarten können, dass gerade beim Thema Regulierung die Standpunkte zwischen den großen, älteren Kreditgebern und neuen, aufstrebenden wie uns, sehr konträr sein würde”, erzählt Botho von Hülsen. “Doch der Austausch untereinander, wie beispielsweise Vertretern der Pfandbriefbanken und der Münchner Hypothekenbank, war sehr gut.”

Exporo ist der deutschlandweit führende Anbieter für Immobilien-Crowdinvesting und streckt die Fühler schon seit längerer Zeit in Richtung von anderen Kreditgebern wie Bankinstituten aus, um neue Möglichkeiten und Kooperationen auszuloten.

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Ohne Regulierung geht es nicht

“Auch beim Thema Regulierung sind wir uns einig, dass es ohne nicht geht. Die Frage ist, wie wir das Gleichgewicht zwischen Transparenz, Anlegerschutz und Wirtschaftlichkeit halten. Wir setzen uns dafür ein, dass wir Produkte anbieten können, die transparent und so sicher wie möglich sind", sagt von Hülsen. Daher ist Exporo auch ganz vorne mit dabei, beispielsweise als Gründungsmitglied des Bundesverband Crowdfunding, der dieses Jahr ins Leben gerufen wurde und sich für den Austausch zwischen Crowdfunding-/Crowdinvesting-Plattformen und Regierungsvertretern einsetzt.

Der "Real Estate Finance Day 2016" bot vor diesem Hintergrund eine Plattform für den direkten Dialog zwischen Immobilienbranche und Finanzwirtschaft und leistete auf diese Weise einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis.

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Quellen:

  • Bild: Frankfurt School Verlag